soulbottles möchte Nachhaltigkeit attraktiv machen. Sogar sexy.

Wir glauben, dass ökologisches Verhalten viel mehr Spaß machen muss als nicht ökologisches. Sonst handeln nicht genug Leute nachhaltig. Und dann, … naja … dann sind wir geliefert.

Deshalb ist es nicht nur angenehm, sondern auch notwendig, nachhaltige Dinge schön zu machen. Aber erzähl das ja niemandem. Es könnte fast den Spaß verderben.

Wie alles begann

Als Georg bei einer 80$-T-Shirt-Bestellung aus den USA auf “Kaufen” klickte, war er gleichzeitig glücklich und unglücklich. Glücklich, weil ihn die T-Shirts viel cooler aussehen lassen würden. Unglücklich, weil sie nicht bio waren und um die halbe Welt versendet werden würden. Georg wollte ökologisch nachhaltig leben, aber der Style hatte gewonnen. Zumindest diesmal.

Denn am nächsten Tag hatte er eine Idee. Das ganze vorherige Jahr war er auf der Suche nach einer praktischen und schönen Trinkflasche gewesen, die plastikfrei war. Keine Weichmacher sollten in seinen Körper kommen, egal wie gering die Menge.

Aber er hatte keine gefunden. Deshalb hatte er den Großteil des Jahres leere Whiskey- und Vodka-Flaschen benutzt, zur Belustigung seiner Freunde. (Und fremder Menschen in der U-Bahn, aber das ist eine ganz andere Geschichte.)

Also dachte er sich: Wäre es nicht toll, wenn man plastikfreie Trinkflaschen mit vielen coolen Designs drauf hätte? Sodass er endlich die Trinkflasche seiner Träume hätte? Und dass andere Menschen, die immer noch Mineralwasser in Flaschen trinken, endlich dazu verführt würden, auf Leitungswasser umzusteigen?

Er erzählte seinem besten Freund Paul davon. Paul war derselben Meinung. Sie recherchierten, wie man auf Glas drucken kann, und als sie ihre ersten Flaschen in Handarbeit produzierten, stellte sich heraus, dass viele ihrer Freunde – und komplett Fremde – auch derselben Meinung waren. Indem sie die ersten Produktionsläufe in kürzester Zeit aufkauften.

So wurde die Idee – und das Unternehmen – soulbottles geboren.

Viel harte Arbeit, ein Angel-Investment vom erfahrenen Unternehmer Bernardo Saorin, ein neues Flaschendesign von einer Gewinnerin des red dot Design Awards und eine höchst erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne später, machen sich die nun 3 Gründer daran, die den übergroßen Marketing-Budgets der Mineralwasserkonzerne etwas Sinnvolles entgegen zu setzen.

Wirst du mitmachen?

Fakten über Wasser

Wasser rockt einfach. Es ist schön, es ist flüssig und wenn du deine empfohlenen 2-3l Wasser pro Tag trinkst, passieren alle möglichen schönen Dinge:

Wasser gibt dir Energie

Der häufigste Grund für Kopfschmerzen und Ermüdung am Tag ist meist Dehydrierung. Eine alltägliche Dehydrierung von 1-2% kann deine körperlichen und geistigen Leistungen bis zu 20% senken. Und denk daran: Wenn du durstig bist, ist das normalerweise schon ein Zeichen, dass du bereits dehydriert bist, also am besten etwas trinken bevor man durstig wird.

Wasser hilft beim abnehmen

und das nicht nur weil du dadurch weniger Limonade und Bier trinkst, sondern auch weil es die Fettverbrennung begünstigt.

Wasser hält dich gesund

Es hat schon einen Grund warum dir jeder Arzt bei fast jeder Beschwerde rät viel zu trinken. Wasser bindet Giftstoffe in deinem Körper und hilft dir sie so loszuwerden.

Es war einmal da tranken wir alle dieses wunderbare Zeug aus dem Wasserhahn und bezahlten dafür fast nichts.
Und dann kam abgefülltes Wasser.

1970 trank jeder Deutsche durchschnittlich 12l abgefülltes Wasser im Jahr. 2012 ist diese Zahl auf 137l gestiegen, also mehr als 11 mal soviel. (Die Zahlen für die USA und Groß Britannien sind ähnlich.)

Wie zur Hölle konnte das passieren?

Es ist traurig, aber sehr einfach. Abgefülltes Wasser hatte das bessere Marketing. 1974 vermarkte der französische Mineralwasserhersteller Perrier sein Wasser als “französisch chic” was damals in der Mittelklasse Englands als In galt. Das Marketing traf den Zeitgeist und der Absatz stieg.

Nachfolgend gab es immer wieder PR und Marketing Kampagnen um die angeblichen Risiken von Leitungswasser. Der Markt für abgefülltes Wasser wuchs und nach und nach verlor Leitungswasser sein Ansehen.

Mais oui, lasst uns wertvolle Ressourcen verschwenden, um uns französisch zu fühlen!

Also lass uns dieses Marketing mit ein paar Fakten gegenüberstellen. Hier sind die häufigsten Mythen über Leitungswasser und (abgefülltes) Mineralwasser die du vielleicht auch noch glaubst. Entlarvt eine nach der anderen. (Quellen enthalten)

10 Mythen über Wasser (die du vielleicht noch glaubst)

Mythos 1: Flaschenwasser ist sicherer als Leitungswasser

Dieser Mythos ist ziemlich einfach zu entkräften. Leitungswasser ist das am strengsten kontrollierte Lebensmittel auf dem Markt, in Europa, England, den USA und noch ein paar mehr Ländern. Nicht “eines der am strengsten”, nein, “DAS am strengsten kontrollierte”. Und die Richtwerte für Leitungswasser sind viel strenger als die für Mineralwasser.

Ein Beispiel: In Deutschland liegt der Grenzwert für Arsen im Leitungswasser bei 10µg/l. Bei Mineralwasser liegt er bei 50µg/l.

Ein anderes Beispiel: Die Bakterienbelastung muss bei Flaschenwasser nur einmal gemessen werden, nämlich wenn das Wasser abgefüllt wird. Flaschenwasser steht aber oft für ein paar Wochen bis ein paar Monate herum, bevor es im Laden gekauft wird. Daher haben die Bakterien viel Zeit, sich zu vermehren. Das ist der Grund, weswegen aktuelle Tests gezeigt haben, dass mehr als ein Drittel der Mineralwässer mit Bakterien kontaminiert ist. Das kann für Kinder, Senioren, oder Menschen mit einem schwachen Immunsystem gefährlich sein.
Leitungswasser hingegen muss komplett bakterienfrei sein und wird mehrmals getestet. Täglich.

Warum BPA gefährlich ist – und BPA-frei nicht genug

Eine andere Gefahr, die von Mineralwasser ausgeht, sind Weichmacher wie Bisphenol A (BPA), die sich im Wasser lösen. BPA wirkt als “endokriner Disruptor”, das heißt es imitiert Östrogen, das weibliche Sexualhormon. Aufgrund dessen wird es in Studien oft und regelmäßig mit Krebs und Unfruchtbarkeit in Verbindung gebracht – bei Männern wie bei Frauen. Männer in der westlichen Welt sind heute im Schnitt um 50% weniger fruchtbar als ihre Väter und Großväter vor 50 Jahren. Wissenschaftler sehen in Weichmachern wie BPA einen Hauptgrund dafür.

Aber BPA ist nicht der einzige Stoff, der “östrogene Aktivität” (ÖA) aufweist. Es gibt tausende solche Stoffe. Viele von ihnen werden in Plastik verwendet, unter anderem auch in den “BPA-freien” Kunststoffen, um BPA zu ersetzen. Viele von ihnen, wie Bisphenol S (BPS), weisen sogar eine höhere ÖA als BPA auf und sind daher sogar noch gefährlicher.
Daher hat der Begriff “BPA-frei” praktisch keine Bedeutung was die Sicherheit des Kunststoffs angeht. Das ist auch der Grund warum der Endokrinologe Fred vom Saal sagt: “Es gibt kein sicheres Plastik.”

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Und klarerweise gibt es auch hier, wie bei jedem neuen Forschungsfeld, noch keinen wissenschaftlichen Konsens. Wir glauben, dass es genug Beweise und Indizien gibt, um sich die (geringe) Mühe zu machen, diese Chemikalien aus dem eigenen Leben zu verbannen. Besonders wo noch überhaupt nicht klar ist, was ihre Langzeiteffekte sind.
Aber wie bei allem im Leben ist das eine Entscheidung, die wir dir nicht abnehmen können. Das musst du letztlich für dich selbst entscheiden.

Mythos 2: Flaschenwasser schmeckt besser als Mineralwasser

Geschmack ist subjektiv. Eh klar. Aber was, wenn du von uns erfährst, dass Leitungswasser in Blindtests üblicherweise mit Mineralwässern gleich auf liegt? Eine Dokumentation von BBC und Arte ließ zum Beispiel professionelle Sommeliers (= Weintester) Leitungswasser und viele Mineralwasser testen. Der Gewinner? Leitungswasser aus London (!). Komisch, oder?

Wenn dir dein Leitungswasser aber einfach nicht schmeckt (und manches Leitungswasser schmeckt zugegebenermaßen echt komisch), kannst du dir einen kleinen Aktivkohlefilter besorgen, der alle ekligen Gerüche und komischen Geschmacksnuance aus dem Wasser entfernt. Das Wasser schmeckt wieder erstklassig und du liegst von der Ökobilanz immer noch viel besser als mit Mineralwasser. Deinen Geldbeutel schont das ganze auch noch. Wir haben einen sehr leistbaren, kleinen und praktischen Filter in unserem Online-Shop. Wir haben ihn selbst getestet und können ihn aus voller Überzeugung empfehlen.

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Mythos 3: Mineralwasser in Glasflaschen ist aber garnicht so schlimm, oder?

Wenn du Mineralwasser nur aus Glasflaschen trinkst, vermeidest du die Gesundheitsrisiken, die von Weichmachern kommen – sehr gut! Aber du bist immer noch verantwortlich für unnötige CO2-Emissionen.

Wenn du nur die CO2-Emissionen von Mineralwasser in Glas- und Plastikflaschen vergleichst, schneidet Plastik interessanterweise besser ab, sobald die Entfernung zwischen Abfüllstation und Supermarkt mehr als 600-800 km ist, selbst wenn das Glas Mehrwegglas ist und mehr als 40 Mal wiederverwendet wird. Das liegt daran, dass Glas schwerer ist, und du mehr volle Plastikflaschen aufeinander stapeln kannst als volle Glasflaschen. Glasflaschen sind also immer noch besser, aber keine wirkliche Lösung.

Quellen u.a.

Mythos 4: Aber Mineralwasser hat mehr Mineralien!

Also da können wir jetzt auch nicht viel mehr sagen als:

1) Es stimmt nicht. Manche Mineralwässer haben mehr Mineralien als Leitungswasser, andere nicht.

2) Es ist irrelevant. Wenn du gute Mineralien in ausreichender Menge zu dir nehmen willst, ernähre dich gesund und abwechslungsreich. Die Menge an Mineralien, die du von Wasser bekommst, sind zu vernachlässigen, wenn du sie mit den Mengen vergleichst, die du durch deine Ernährung beziehst.

Quelle u.a.

  • http://derstandard.at/1339639209864/Stiftung-Warentest-Leitungswasser-besser-als-Mineralwasser

Mythos 5: Aber Plastikflaschen werden doch recyclet.

Abgesehen von der Frage ob man das jetzt “recycled” oder “recyclet” schreibt, ist die Frage dabei: Stimmt das wirklich?

In den USA landen 80% aller Plastikflaschen auf Mülldeponien. In England, Deutschland, Österreich und der Schweiz sind die offiziellen Zahlen sehr viel besser. Aber Plastik der Wiederverwertung zuzuführen ist nicht so einfach, weil man nicht einfach alles Plastik aus dem Mülleimer zusammen wiederverwerten kann. Es gibt viele verschiedene Plastiksorten, die man zuerst sortieren muss, um sie dann einzeln zu recyclen – das passiert oft nicht. Außerdem wird Plastik, wenn es sortiert wurde, oft lediglich “downgecyclet” (fragt uns jetzt aber nicht, wie man das schreibt, und wieso es dafür kein gescheites deutsches Wort außer vielleicht so etwas umständliches wie “für Produkte in niedrigerer Qualität wieder aufbereitet” gibt). Oder es wird “thermisch verwertet”, was offiziell auch noch als Recycling zählt, aber nichts anderes heißt, als dass es verbrannt wird.

Und selbst wenn 100% des Plastikmülls weltweit wieder verwertet würden (was realistischerweise nie passieren wird, außer Menschen hören auf einmal auf, ihren Müll an Stränden und in Wäldern zu hinterlassen), wieso sollten wir überhaupt ein so energie-intensives System aufbauen und erhalten, für einmalig benutzte Plastikflaschen, die wir nicht wirkliche brauchen?

Und das besonders, wenn die Konsequenz einer nicht recycleten Flasche ist, dass für die nächsten 500-1000 Jahre Giftstoffe in die Umwelt abgegeben werden?

Quellen & Weitere Ressourcen

  • http://www.utopia.de/magazin/leitungswasser-statt-plastikflaschen-gesundheit-preis-verlosung-design-trinkflasche-gewinnen
  • http://www.greenpeace-magazin.de/index.php?id=2577

Mythos 6: Leitungswasser ist gefährlich wegen der Bleirohre

Mit Blei ist das so eine Sache. Es ist wahr, dass Blei im Wasser gefährlich ist. Aber es kommt trotz Bleirohren üblicherweise nicht ins Wasser, weil sich schon nach ein paar Tagen eine Kalkschicht bildet, die direkten chemischen Kontakt zwischen Wasser und Bleirohr verhindert. Außerdem gibt es in Europa, England und den USA nur noch sehr vereinzelt Bleirohre.

In dem seltenen Fall, dass in deinem Haus noch Bleirohre sind, muss der Vermieter sie dir ersetzen. Und selbst wenn du noch Bleirohre hast, und der Kalkgehalt in deinem Wasser gering ist, ist es trotzdem ziemlich einfach, der Gefahr zu entgehen: Du lässt einfach das Wasser 1-2 Minuten laufen, bis es richtig kalt wird. Dann weißt du, dass es frisch von jenseits deinen Hausleitungen kommt, und in der kurzen Zeit ist das Blei zu träge, um sich im Wasser zu lösen.

Das Wasser frühmorgens 1-2 Minuten laufen zu lassen ist sowieso sehr zu empfehlen, weil du dann Bakterienbildung vermeidest. In Wasser, das mehr als 4 Stunden still steht, fangen sich Bakterien an zu vermehren. Das ist übrigens ein weiterer Grund, warum es Sinn macht, Mineralwasser zu vermeiden. Wasser in Flaschen steht manchmal mehrere Monate rum, bevor du es aufmachst und trinkst.

Mythos 7: Aber Leitungswasser ist doch gefährlich wegen der Medikamente und Hormone

Das mit den Medikamenten und Hormonen ist ein bisschen komplexer. Ja, es werden seit ein paar Jahren in winzigen Größen Medikamente im Leitungswasser nachgewiesen. Das liegt vor allem daran, dass:

  1. Wir Deutschen viele Hormone und Medikamente zu uns nehmen, die dann ins Wassersystem ausgeschieden werden, weil der Körper nie alle Chemikalien in einer Pille absorbiert.
  2. Wir oft noch Medikamente in der Toilette “entsorgen” (damit müssen wir echt aufhören).
  3. Wir in den letzten Jahren sehr viel besser darin geworden sind, minimale Konzentrationen von Chemikalien im Wasser zu finden. Bis vor Kurzem wussten wir also garnicht, dass manche Stoffe im Wasser waren. Und wir wissen noch weniger, ob sie in diesen minimalen Konzentrationen überhaupt ein Gesundheitsrisiko darstellen.

Aber das ist letztlich alles halb so wild. Wenn du in den nächsten 70 Jahren jeden Tag 3l Leitungswasser trinkst, wirst du die Menge Diclofenac zu dir genommen haben, die … Trommelwirbel … einer einzigen Tablette entspricht.

Oh my god, a pill!

Oh mein Gott, eine einzige Tablette!

Das gilt auch für andere Medikamentenrückstände.

Bei Östrogenen kann man sich sogar noch mehr entspannen. Es stimmt zwar, dass Östrogene aufgrund der weitverbreiteten Einnahme der Antibabypille in manchen Flüssen gefunden werden, und dass sie in den dortigen Konzentrationen die Fische verweiblichen. Aber das heißt nicht, dass sie in dein Leitungswasser kommen. Dein Leitungswasser wird a) in Kläranlagen und zusätzlich b) üblicherweise mindestens durch den Boden gefiltert (je nachdem, wo du lebst manchmal noch intensiver). In Berlin sickert das Wasser beispielsweise 12 Jahre durch den Boden bevor es ins Leitungswasser kommt. Da Östrogene organische Chemikalien sind, werden sie in diesem Prozess abgebaut und können im Leitungswasser nicht mehr nachgewiesen werden. Im Gegensatz zu den östrogenartigen Stoffen in Plastikflaschen, die in relativ großer Menge nachgewiesen werden können.

“Wir mussten feststellen, dass Mineralwasser hormonell betrachtet in etwa die Qualität von Kläranlagenabwasser aufweist.” – Martin Wagner, Biologe, Universität Frankfurt.

Falls du trotzdem noch besorgt bist: Es ist möglich, eventuelle Medikamenten- und Hormonrückstände mit Aktivkohlefiltern rauszufiltern, und die ersten Wasserbetriebe in Europa rüsten ihre Filtersysteme dementsprechend auf, obwohl es wahnsinnig teuer ist.

Solche Investitionen in die Infrastruktur werden übrigens sehr viel öfter vorgenommen, wenn die Wasserversorgung in kommunaler Hand ist. Das ist einer vieler Gründe, wieso wir diese nicht privatisieren sollten. Und wieso, wenn die Privatisierung schon stattgefunden hat, wir darum kämpfen sollten, sie wieder zu rekommunalisieren.

Wenn du dich engagieren möchtest, hier sind ein paar Wege, die wir für sinnvoll erachten.

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Zusätzlich dazu, vor einer schwarzen Wand, deine Faust zu ballen.

1) Wenn du möchtest, dass deine Kommune die Filtersysteme aufrüstet, schreib ihr einen Brief, ruf sie an, starte eine Petition.

2) Reduziere soweit möglich deine Medikamenten- und Hormoneinnahme (und lege deinen Großeltern das Gleiche nahe – so gut es zumindest geht), und entsorge unbenutzte oder abgelaufene Medikamente NIE in der Toilette. Gib sie in einer Apotheke zurück, und falls sich diese weigert, sie zurück zu nehmen (rechtlich müssen sie es nicht, aber sehr viele tun es noch), entsorge sie lieber im Restmüll.

Und wenn du jetzt immer noch besorgt bist: Kauf dir einen Aktivkohlefilter, der diese Substanzen alle verlässlich herausfiltert. Einer kostet ca. 70€ – wir haben in den nächsten Wochen auch einen solchen im Shop. Deine ökologische und finanzielle Bilanz ist dann immer noch besser als wenn du Mineralwasser in Glasflaschen kaufst.

Aber bevor du das tust, eine Anregung. Wenn du dir Sorgen bzgl. Hormonen machst, mach zuerst die folgenden Dinge:
Iss nur Bio-Fleisch (wenn überhaupt), vermeide Soja-Produkte und Bier (die Auswirkungen der pflanzlichen Östrogene, die diese enthalten ist nämlich auch noch nicht klar), hör auf mit dem Rauchen und verbanne Plastik aus deinem Leben. Wenn du das alles umgesetzt hast, macht es unserer Auffassung nach erst wirklich Sinn, die nicht nachweisbaren Hormon-Mengen aus deinem Leitungswasser zu entfernen. Nicht umgekehrt.

Aber auch wenn wir hier jetzt wirklich sehr intensiv recherchiert haben: Wir können uns natürlich auch irren, oder es kommen neue Erkenntnisse, die alles in ein neues Licht stellen. Wie bei allem solltest du selbst recherchieren und dann selbst entscheiden.

Footnotes & Further Viewing

Mythos 8: Flaschenwasser ist einfach praktischer.

Stimmt, Wasser zum Mitnehmen zu kaufen kann praktisch sein. Wir glauben allerdings, dass das nur so ist, weil du keine tolle Trinkflasche hast, die du liebst. Wie du siehst, sind die meisten Verhaltensweisen, die wir für praktisch halten, das nur, weil sie zur Gewohnheit geworden sind. Es ist bequem, weil wir es so schon eine ganze Weile gemacht haben und wir nicht drüber nachdenken müssen. Ein anderes Verhalten könnte dich ebenso glücklich machen, oder sogar glücklicher. Du musst nur anfangen, darüber nachzudenken und dann deine Gewohnheit ändern.

Das trifft auch auf Wasser in Flaschen zu. Eine Trinkflasche, die ein Teil deines Lebens geworden ist, bereichert jedes Mal deinen Tag, wenn dein Blick auf sie fällt und du dich freust, dass es dir zur Gewohnheit geworden ist sie jedes Mal mit Wasser zu füllen, bevor du losgehst. Das ist mindestens genauso bequem wie eine Flasche Wasser im Laden zu kaufen.

Wenn du einen Rucksack hast, der deinem Rücken nicht schadet, wie das schwere Messenger Bags oft tun, ist die Frage des Gewichts auch nicht mehr so wichtig. Und ja, es gibt durchaus gut aussehende Rucksäcke, keine Sorge ;)

Wenn du Wasser in Flaschen für Zuhause kaufst, schwere Kästen die Treppen hoch schleppst und das praktisch nennst…naja…dann können wir dir auch nicht helfen.

Natürlich könnte all das noch bequemer sein, wenn wir überall in unseren Städten Trinkwasserbrunnen hätten. Und dafür setzen wir uns zufälligerweise auch ein. Angefangen mit  Berlin und zusammen mit den großartigen Leuten von a tip:tap. Wenn du uns helfen oder mit dabei sein willst, schreibe eine Mail an contact@soulbottles.com. Oder schreibe deinem lokalen Wasserversorger und bringe ihn dazu, Trinkwasserbrunnen in Fußgängerzonen aufzustellen.

Wenn du loslegst, sag uns Bescheid und wir werden versuchen, dazu etwas in unserem Blog zu veröffentlichen.

Noch was zum Anschauen

Wie du ohne Anstrengung deine Gewohnheiten ändern kannst und damit mehr Spaß als vorher hast.

Mythos 9: Aber das heißt doch, dass BPA-freie Trinkflaschen die Lösung sind, oder?

Tut uns wirklich Leid, dich zu enttäuschen, aber nein: BPA-freies Plastik ist leider auch keine Lösung. Immer mehr Forschungen in den letzten Jahren haben gezeigt, dass die Materialien, die die Plastikindustrie als BPA-Ersatz verwendet, ähnliche, manchmal sogar schlimmere Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben. BPA wird deshalb als gefährlich angesehen, weil es Östrogen im Körper imitiert. Dieser Effekt wird auch „östrogene Aktivität“ genannt (ÖA– s. Mythos #1).

Diese Studie aus dem Jahr 2011 hat herausgefunden, dass von mehr als 100 getesteten BPA-freien Plastikbehältern 92% ohne Weiteres östrogen aktive Substanzen freigegeben haben, wenn sie angekratzt, in die Spülmaschine oder in die Sonne gestellt wurden.

Willst du also aus einem Behältnis trinken, das aus einem Material besteht, das noch nicht eingehend und unabhängig geprüft wurde*? Oder willst du aus einer Glasflasche trinken, von der wir WISSEN, dass sie sicher ist – auch wenn sie ein paar Gramm mehr wiegt?

Das ist wie immer deine Wahl.

 

* Wie das berühmte Tritan (chem.: Triphenylmethan), das in den meisten BPA-freien Flaschen verwendet wird. Sein Hersteller, Eastman, hat Studien bezahlt, die die Sicherheit des Materials „bewiesen“ haben. Diese Studien haben Tritan allerdings nicht in lebensnahen Situationen dargestellt, wie z.B.  dem Sonnenlicht oder Verkratzen ausgesetzt Sein. Ebensowenig haben die Urheber dieser Studien nicht öffentlich gemacht, von wem sie finanziert wurden. Darauf angesprochen, haben sie angegeben darin  „keinen Interessenskonflikt zu sehen“.

Ja, klar…

Anmerkungen:

Mythos 10: Bioplastik ist dann aber die Lösung, oder?

Bioplastik könnte eines Tages eine Lösung sein, aber im Moment ist es das leider (noch) nicht.

1. Die Grundstoffe für Bioplastik konkurrieren mit Nahrungsmittelpflanzen und treiben so den Preis für Grundnahrungsmittel wie Getreide in die Höhe. Dadurch haben es Menschen in Entwicklungsländern, die auf diese Pflanzen angewiesen sind, viel schwerer, das Essen zu bekommen, das sie brauchen. Nicht gut.

2. Außerdem werden in Bioplastik auch oft Weichmacher verwendet. Auch nicht gut.

3. Normalerweise hat Bioplastik auch keinen besseren CO2-Fußabdruck als herkömmliches Plastik, weil der Großteil der Ressourcen, aus denen Bioplastik hergestellt wird, nicht biologisch angebaut wird.

4. In der Regel wird Bioplastik nicht vollständig abgebaut. Kompostfirmen fügen ungerne Bioplastik zum normalen Kompost hinzu, weil es meistens länger als 8 Wochen braucht, bis Bioplastik vollständig zu Kompost geworden ist (länger, als Kompost normalerweise in der Fabrik bleibt). Und wenn es endlich komplett abgebaut ist, hat Bioplastik keinerlei zusätzlichen Nährwert für den Kompost. Deshalb wird Bioplastik meistens  „thermisch ausgeschöpft“ – d.h.: verbrannt. Und darum ist es verboten, Bioplastik in den Biomüll zu werfen; es gehört in den Restmüll (davon hatten wir auch keine Ahnung).

Anmerkungen

http://www.umweltbundesamt.de/en/press/pressinformation/bioplastics-not-superior

Fakten über Plastik

Die Sache mit dem Plastik ist einfach: es stellt ein hohes Risiko für die Umwelt dar. Es wird aus nicht erneuerbaren Quellen hergestellt, es braucht viel Energie und viele Giftstoffe für die Herstellung, und es dauert 500-100 Jahre, bis es vollständig verrottet. Währenddessen setzt es Giftstoffe in die Umgebung frei.

Ist es wirklich all die Mühe wert?

Ein paar Fakten: Diese Infografik zeigt, wie lange Plastik im Ozean verweilt, in all seinen Darreichungsformen, und im Vergleich mit anderen Stoffen. (Nebenbemerkung: Glas interagiert auf chemischer Weise nicht mit seiner Umgebung, deswegen steht da "Undetermined", also "nicht feststellbar". Es zersetzt sich einfach nicht. Also ist es, rein von der Giftproblematik her gesehen, sicher. Aber es gehört natürlich trotzdem nicht ins Meer. Also werft eure soulbottle bitte nicht in's Meer, okay?)

Greenpeace schätzt, dass von den 90 Millionen Tonnen Plastik, die auf der Welt jedes Jahr hergestellt werden, ca. 10% letztlich im Ozean landen. 70% davon sinken letzten Endes und fügen dem Leben auf Meeresboden Schaden zu. Der Rest schwimmt; ein großer Teil davon “endet” in den riesigen Müllstrudeln, die sich in wirbelförmigen Meeresströmungen ansammeln. Ein anderer Teil wird an den Meeresküsten der Welt angeschwemmt.

In manchen Meeresgegenden gibt es daher mehr als 6 Mal so viel Plastik wie Plankton.

Fische halten dieses Plastik dann für Plankton, essen es und verhungern mit plastik-vollen Mägen. Das selbe passiert Meeresvögeln. So sieht der Magen eines Vogels im Pazifik aus, nachdem das passiert ist.

Und das ist kein Einzelfall. Plastik ist ein globales Problem. Deinen (Einweg-)Plastik-Konsum zu minimieren ist ein wichtiger erster Schritt, um zur Lösung beizutragen.

Georg Tarne & Paul Kupfer, co-founders of soulbottles

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Häufig gestellte Fragen

Designs

Kann ich auch eine soulbottle ohne Design kaufen?

Sorry, aber es gibt nur soulbottles mit Design.

Bunte Designs = Buntes Glas?

soulbottles sind immer aus tranparentem Glas (Weißglas), nur die Designs sind farbig.

Wie kommt ihr zu all diesen Designs?

Die meisten Designs machen wir in der Regel nicht selbst, aber wir veranstalten Design Wettbewerbe bei denen jeder mitmachen kann und Designs eingereicht werden können. Die soul-community stimmt dann ab welche Designs produziert werden. Die Designer erhalten eine soulbottle mit ihrem Design und werden bei jedem Verkauf beteiligt.
Auch wenn gerade kein Design-Wettbewerb läuft, kannst du uns gern Designvorschläge zukommen lassen.

Wie haltbar sind die Designs auf den soulbottles?

Die Designs sind kratz-, säure- und Laugenresistent. Sie werden ein Leben lang zu sehen sein, so wie das Tattoo aus deiner Jugend, das dir so peinlich ist.
Wir garantieren mindestens 500 Waschungen in einer üblichen Geschirrspüle.

Wie sieht's aus mit individuellen Designs?

Wir bieten auch soulbottles mit individuellen Designs ab einer Mindestauflage von 10 Stück an. Für Preise und mehr Informationen einfach eine E-Mail an b2b@soulbottles.com schicken.

Was kann ich tun wenn das Design, das ich möchte ausverkauft ist?

Gib uns Bescheid und wir benachrichtigen dich, wann die nächste Produktion ist. Je mehr Menschen nach einem Design fragen, desto höher die Chance, dass wir es noch einmal drucken.

Wer hat die Flasche selbst entworfen?

Die Form der soulbottle stammt von der Wiener Designerin und Red-Dot-Award Gewinnerin Talia Radford.

sonstiges

Wie seid ihr auf die Idee von soulbottles gekommen?

Georg hat viel zu Crowd-Design T-shirts in seinem Leben bestellt und als er dann keine gutaussehende Trinkflasche fand kamen diese zwei Ideen Zusammen. Sie gingen aus und hatte ein romantisches dinner, und verbrachten die Nacht miteinander und hatte in Baby. Oder irgendwie so. Lies einfach die Geschichte weiter oben!

Ist Leitungswasser wirklich so sauber und sicher?

Klar is es das! Du findest mehr Informationen zu unserem fabelhaften Leitungswasser hier.

soulfilter? Was ist das und wie funktionieren Sie? Wie oft muss ich ihn wechseln?

Was ist das besondere an soulbottles?

Sie sind stylish, praktisch UND komplett Plastikfri. Sie sind auch sehr transparent weil sie aus Glas ist. Dadurch siehst du es immer wenn sie mal schmutzig ist. Du brauchst nicht in ein dunkles Loch schauen und dich fragen was dort alles lauert wie bei Stahl- oder Aluminium-Trinkflaschen.

Warum sollte ich nicht aus Plastikflaschen trinken?

Weil Studien zeigen das Plastik Östrogenaktive Chemikalien ins wWsser lässt. Wenn Wasser nach Plastik schmeckt, dann solltest du es nicht trinken. Denn Östrogen bewirkt bei Männern und gewolltes Brust wachsen und bei Frauen das Krebsrisiko. Auch Unfruchtbarkeit kann eine Folge sein. Das sind leider keine Übertreibungen. Du findest mehr zu dem Thema hier.

Technische Maße und Eigenschaften

Sind soulbottles schwer?

soulbottles wiegen ca. 470g, also nicht mehr als dein Lieblingsbuch. Die meisten Menschen bemerken das Gewicht nach einiger Zeit überhaupt nicht mehr, was wahrscheinlich daran liegt das soulbottles auch stärker machen.

Entwickelt ihr irgendetwas um soulbottles bruchsicher zu machen?

Ja, tun wir. Wir entwickeln diese Dinge eigentlich gerade jetzt. Wenn du dich in unseren Newsletter einträgst, bist du bei den Ersten dabei die erfahren, wenn es etwas Neues gibt.

Kann ich meine soulbottle auch mit Getränken mit Kohlensäure füllen?

Ja, soulbottles sind kohlensäurefest. Technisch ganz genau können soulbottle einen Innendruck von bis zu 3 bar aushalten. Das ist mehr als man einem Autoreifen hat. Nicht das soulbottles Autoreifen wären oder irgendetwas damit zu tun. Aber ihr wisst was wir meinen.

Kann ich meine soulbottle auch mit heißen Getränken befüllen?

Das interessante bei Glas ist, dass nicht die Temperatur per se entscheidend ist, sondern der Temperaturunterschied. Bei dem Glas, das wir verwenden, darf der Temperaturunterschied zwischen Glas und Flüssigkeit im Glas nicht mehr als 42°C betragen.

Bei Zimmertemperatur könnt ihr also ohne Probleme Getränke bis 60°C einfüllen. Wenn das Glas 60°C warm ist, könnt ihr auch ohne Probleme kochende Getränke einfüllen.
Wenn ihr bei Zimmertemperatur kochenden Tee einfüllt (Temperaturunterschied mehr als 42°C), dann geht ihr das Risiko ein, dass das Glas springt.

Gibt es soulbottles auch in anderen Größen?

Im Augenblick gibt es nur soulbottles in der Größe 0,6l. Wir planen aber bereits eine 1l Variante für Frühjar 2014. Das Timing hängt auch davon ab wie gut es läuft. Je mehr Menschen bestellen, desto früher wird es die 1l soulbottle geben. :)

Kann ich meine soulbottle in die Geschirrspülmaschine stellen?

soulbottles haben spülmaschinenfeste Designs (außer die Designs mit Gold), also keine Sorge, du kannst deine soulbottle im Geschirrspüler reinigen. Die Farbe hält garantiert bis zu 500 Waschungen.
Wir empfehlen aber trotzdem soulbottles mir der Hand zu reinigen. Einfach heißes Wasser und etwas Spülmittel reichen dafür. Für starke Verunreinigung gibt es in unserem Shop auch plastikfreie Bürsten.

Sind soulbottles auslaufsicher?

Ja, sind sie! Die Bügelverschlüsse der soulbottles sind absolut dicht, auch wenn man sie umgedreht in der Tasche mit sich herumträgt – oder andere crazy Sachen damit macht.

Wie zerbrechlich und sturzfest sind soulbottles?

We haben soulbottles so designt, dass sie so stabil wie möglich sind ohne dabei zu schwer zu sein. Das bedeutet einen Sturz auf Holz oder Teppichboden halten sie normalerweise stand und auch dem altäglichen Gebrauch in Rucksack oder Handtasche. Nichtsdestotrotz sind soulbottles nicht unzerstörbar – aber du passt ja gut auf die Dinge auf, die du liebst, oder? :)

Ist der Gummiring nicht aus Plastik?

Nein, die Gummidichtung (oder Flaschenscheibe) unserer soulbottles ist aus Naturkauschuk.

Lass uns mal über die Größe reden: Wie hoch, breit und schwer sind soulbottles?

soulbottles sind 26cm hoch (ohne Bügelverschluss 24cm), der Durchmesser ist 7cm und das Gewicht 470g (420 ohne den Bügelverschluss). Den Umfang könnt ihr damit selbst ausrechnen, kleiner Tipp: p=2 * r * π. Falls ihr Probleme habt schreibt uns, dann helfen wir euch.

Produktion & Spende

Wie werden soulbottles produziert?

Das Rohglas wird in einer kleinen Glasfabrik in Italien gefertigt. Von da aus gehen sie zu einem Bedrucker in Deutschland, der die wunderschönen Farben aufträgt und bei über 600° einbrennt. Danach geht es weiter nach Berlin-Kreuzberg. Die Bügelverschlüsse kommen von einer Firma in Süddeutschland, die schon über 115 Jahre alt ist. Gerade genug um all die Geheimnisse dieser Kunst verstehen und unseren soulbottles den nötigen Hauch von Tradition zu geben. In Berlin werden soulbottles dann gemäß euren Wünschen zusammen gebaut und einzelnd verschickt. Meist halten wir sie noch einmal kurz in den Armen bevor wir zu zum Abschied küssen und sie in die weite Welt hinaus lassen, denn wir sind natürlich traurig unsere Jüngsten so früh gehen zu sehen. Doch wir hoffen ihr werdet glücklich zusammen, ihr habt es euch verdient.

Wie macht ihr die Produktion CO2-neutral?

Wir arbeiten zusammen mit der Schweizer NGO myclimate.org um unsere CO2-Emissionen, die durch Produktion, Transport und Büroarbeit entstehen, zu berechnen. Einmal im Jahr sammeln wir all diese Zahlen und gleichen sie dann mit myclimage.org aus.

Ist das gesamte Glas neu oder verwendet ihr auch recyceltes Glas?

Das Glas der soulbottles enthält 20% recyceltes Glas und kann zu 100% recycelt werden. Das letztere hängt von dir ab.

Wohin spendet ihr? Wie stellt ihr sicher, dass das Geld auch sinnvoll zum Einsatz kommt?

Wir spenden 1€ pro Trinkflasche an die Hamburger NGO Viva con Agua,  die gemeinsam mit der “Welthungerhilfe” Trinkwasserprojekte in über 16 ländern realisiert. Unsere Spenden gehen an das Nepal project, von dem bis 2016 ca. 40.000 Menschen im ländlichen Nepal profitieren. 12€ erlauben einer Person Zugang zu sauberem Wasser, Gesundsheitfürsorge und Schulbildung. Schau in unseren Blog für Spenden Updates.

Wir vertrauen Viva con Agua und der Welthungerhilfe, weil sie wie alle NGOs unter staatlicher Prüfung stehen und sehr erfolgreiche Arbeit für viele Jahre geleistet haben (im Falle der Welthungerhilfe seit mehr als 50 Jahren). Wir stehen in einem regen Austausch und fragen immer wieder wie die aktuellen Projekte laufen. Wenn es die Mittel erlauben werden wir auch persönlich die Projekte besuchen und den Fortschritt selbst kontrollieren.

Bestellungen & Versand

Kann ich soulbottles auch persönlich in einem Laden kaufen?

Ja, den nächsten Laden findest du hier.

Kann ich meine soulbottle zurückgeben oder umtauschen?

Du kannst deine soulbottle ohne Angabe von Gründen in den ersten 14 Tagen nach Erhalt zurückgeben. Einfach so zurückschicken wie sie gekommen ist an: soulbottles Water & Beverage GmbH, Oranienstraße 183 / Aufgang C/ 3.OG

Gibt es auch soulbottles-Gutscheine?

Ja, gibt es einfach hier nachfragen: shop@soulbottles.com

Ich habe kein Paypal - wie kann ich meine soulbottle bestellen und bezahlen?

Wir bieten auch Bezahlung per Vorkasse oder Sofortüberweisung an.

Wo kann ich eine soulbottle bestellen?

soulbottles gibt es in unserem Webshop oder einem dieser Ladengeschäfte.

Was ist der beste Weg wenn ich eine soulbottle zurück schicken möchte?

Schreib uns eine Email und wir senden dir ein Versandschein. Idealerweise benutzt du die Verpackung in der deine soulbottle angekommen ist, dann wissen wir, dass die soulbottle gut verpackt ist. Wenn das nicht mehr geht, versuche dein bestes sie bruchsicher zu verpacken, denn wir können dich nicht entschädigen wenn die soulbottle auf dem Rückweg kaputt geht. Außer du fragst uns super-nett wenn wir gerade einen echt guten Tag haben… dann vielleicht. ;)